We’re the Guys from the Bush & we’re back in town!

Wenn man sowieso wie eine Familie lebt, dann kann man ja auch quasi als Familie in den Urlaub fahren 😀 Wir packten also all unser wichtigstes Hab und Gut in den Land Cruiser und düsten Richtung Cooktown. Von da aus ging es weiter zu dem Black Mountain, den ich ja unglaublich schön finde. Mit seinen tief schwarzen Steinen wirkt er sehr mystisch, weswegen die Geschichten, die sich um ihn ranken, mich keinesfalls verwundert haben: Die Ureinwohner eines Stammes, dessen Namen ich leider vergessen habe, nennen ihn den „Berg des Todes“ und glauben an böse Geister, die in ihm wohnen sollen und Dämonen, die dort auf Opfer lauern. Es gibt zahlreiche Legenden von Menschen, die vom Black Mountain nie zurück gekehrt sind. Piloten meiden es über ihm zu fliegen, weil Navigationsgeräte versagen und selbst UFOS wurden schon in seiner Nähe gesichtet. Also ich habe den Berg einfach gesehen und für schön befunden, weil es auch einfach so verrückt aussieht, wie diese schwarzen Steine alle übereinander gestapelt liegt .. ein Paradies für Geologen, denke ich 😀

Von dort aus fuhren wir weiter Richtung Meer und landeten schließlich in einer abgelegenen Bucht, direkt am Wasser – Archers Point! Hier bauten wir unser kleines Lager auf – wir schliefen einfach open air auf Feldbetten. Als mir dann aber mitgeteilt wurde das ab und an Krokodile aus dem Wasser an Land wandern war mir dabei aber ein wenig mulmig zumute. Wir sollten außerdem auch alle mit Messer unter dem Kissen schlafen, auch wegen der Dingos! Sehr beruhigend, hier werde ich bestimmt wahnsinnig entspannte (schlaflose) Nächte finden 😀 ..
Auch Schnorcheln war hier leider eher eine Nullnummer, da das Wasser viel zu trüb ist (ein Punkt für die Krokodile), und die Australier beschäftigten sich dann mit Angeln, was mein kleines Vegetarierherz des öfteren zum Weinen brachte. Als sie sogar einen kleinen Hai an Land zogen, den sie auf mein Flehen hin sofort wieder ins Wasser brachten, ging ich lieber die Landschaft erkunden – mit Erfolg, denn wir haben eine wuuuunderschöne kleine Echse gefunden, die aussah wie ein niedlicher Babydrachen!

Wir blieben hier einige Tage, genossen die Sonne und den Regen und die Leichtigkeit des Seins. Wir wanderten immer mal den Strand entlang, kletterten auf den Felsen, auf der Suche nach Tieren, schwammen und – ließen uns von Sandflys zerstechen .. die einzigen Tiere, die ich wirklich, wirklich gar nicht leiden kann! Also immer schön an das Mücken- und Insektenspray denken!

Leider hatte auch dieses Abenteuer mal ein Ende und wir fuhren wieder Nachhause.
Den ersten Buschtrip vergisst man aber sicher niemals. Es war echt aufregend so mitten im Nirgendwo zu schlafen, und einfach zu sehen was auf einen zukommt. 🙂 Außerdem war das ja irgendwie unser gemeinsamer Familienurlaub und den behalte ich wohl sowieso immer im Herzen!

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