Alle Wege führen nach Rom.

Der wohl heißeste Tag seit langem. Gestern sind wir von Pisa losgefahren und heute in Rom angekommen. Hier reiht sich natürlich eine Sehenswürdigkeit nach der anderen aneinander. Unsere Tour durch die Stadt starteten wir, mittlerweile sogar zu fünft, mit dem Kolosseum, dem römischen Amphitheater, wo früher Gladiatoren gegeneinander kämpften. Wir entschieden uns gegen eine Führung, weil wir lieber alles selber erkunden wollten! In Rom betritt man ja quasi ein ganzes Stück Geschichte und alles sieht so aus, als hätte man gerade eine Zeitreise gemacht! Ich liebte das .. (Allerdings war man an diesem Tag auch ständig auf der Suche nach einem Stückchen Schatten, weil es bei 40 Grad kaum in der
Sonne auszuhalten war und ich mich eigentlich am liebsten den ganzen Tag in einen Brunnen gelegt hätte!)

Wir liefen stundenlgang durch die Stadt, bestaunten eine Kirche aus der Spätrenaissance von Michelangelo, also den berühmten Petersdom, das Pantheon, die große Ausgrabungsstätte: Das Forum Romanum, liefen vorbei am Kapitol und der Piazza del Popolo und der Trajansäule und dem Konstantinbogen. Unsere Füße brannten! Es gab so viel zu sehen! Es ist wirklich eine wunderschöne Stadt  .. Und ein weiterer positiver Effekt ist das Pizza, Spaghetti und Eis natürlich nirgendwo besser schmeckt! 😉 Hier lässt es sich leben! Am Abend entspannten wir nochmal mit Aussicht auf das Kolosseum, das im Dunkeln viel schöner aussieht, wenn nicht tausende Menschen darin herum wuseln.
Das italienische Flair war wundervoll entspannend .. „Il dolce far niente!“ – the sweetness of doing nothing .. ja, man spürte das wirklich, ganz so wie Liz Gilbert das in ihrem Buch „Eat, Pray, Love“ beschreibt (Ganz nebenbei: ein wundervolles Buch und ein wundervoller Film, was man als Reiseliebhaber unbedingt sehen/lesen sollte!)

Wir fuhren weiter und weiter nach Rimini und Florenz, mittlerweile waren wir 10 Leute und so gönnten wir uns, nach einer Besichtigung des Giottos Campanile, ein Bier in einer Bar, um auf all die bisherigen Abenteuer und die weitere Reise anzustoßen. Auf den Straßen wurde gesungen, Musik gemacht und getanzt und überall war gute Laune.
Eigentlich gibt es an einer warmen Sommernacht nichts besseres! Ich war begeistert von der Leichtigkeit der Menschen im Süden!

 

Mailand

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